Zeitzonen der USA

Insgesamt umspannt die USA elf Zeitzonen. Dazu gehören die vier Zeitzonen des Hauptteil des Landes (kontinentale Vereinigte Staaten) sowie je eine Zeitzone für Hawaii und Alaska. Die Außengebiete der Vereinigten Staaten und zwei unbewohnte Inseln machen die restlichen fünf Zeitzonen des Landes aus.

 

 

Auf dem zusammenhängenden Festlandgebiet der USA gibt es vier Zeitzonen: 

 

Im Osten, von der Küste ins Binnenland bis zu den Great Lakes und Appalachian Mountains gilt die Eastern Standard Time Zone, (EST), UTC−5, die sechs Stunden hinter der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) liegt.

 

Von Chicago erstreckt sich die Central Standard Time Zone, (CST), UTC−6, nach Westen bis Texas und zu den Great Plains. Der Unterschied zur MEZ beträgt minus sieben Stunden.

 

Acht Stunden hinter der MEZ umfasst die Mountain Standard Time Zone, (MST), UTC−7, die Rocky Mountains und die südwestlichen Bundesstaaten.

 

An der Westküste gilt die Pacific Standard Time Zone, (PST), UTC−8, 9 Stunden hinter der MEZ.

 

 

 

Außerhalb des zusammenhängenden Festlandgebietes der USA gibt es fünf Zeitzonen, die per Gesetz festgelegt sind, und zwei weitere, die in Gebrauch sind: 

 

Die Baker Island Time Zone (BIT), UTC−12, umfasst die unbewohnten Inseln Baker- und Howlandinsel (dies sind auch die einzigen zwei Landflächen auf der Welt mit dieser Zeitzone).

 

Die Samoa Standard Time Zone (SST), UTC−11, gilt in Amerikanisch-Samoa und auf den Midwayinseln.

 

Die Hawaii-Aleutian Standard Time Zone (HAST), UTC−10, umfasst Hawaii und die äußeren Aleuten.

 

Die Alaska Standard Time Zone, (AKST), UTC−9, gilt fast im gesamten Bundesstaat Alaska.

 

Die Atlantic Standard Time Zone (AST), UTC−4, gilt in Puerto Rico und den Virgin Islands.

 

Die Chamorro Standard Time Zone (ChST), UTC+10, umfasst Guam und die Nördlichen Marianen.

 

Die Wake Island Time Zone (WAKT), UTC+12, gilt auf dem Wake-Atoll.

 

 

Im Jahr 1869 setzte sich Charles F. Dowd erstmals für die Schaffung von vier nationalen Zeitzonen ein, die weitestgehend den heute angewandten entsprachen. Der Vorschlag traf überwiegend auf Befremden und wurde von der British Association for the Advancement of Sciences als „zu utopisch“ abgelehnt.

Noch im Jahr 1883 hatten die Vereinigten Staaten keine nationale einheitliche und verbindlich Systematik der jeweils lokalen Zeitzonen. Am 18. November 1883 kam es zu der Einführung der Zeitzonen und der mit ihr verbundenen Synchronisation der lokalen Zeiten. Der Beschluss war im Rahmen der National Railway Time Convention vor allem von den nationalen Eisenbahnen vorangetrieben worden. Obwohl er keine rechtliche Bindungskraft hatte, stieß er auf weitestgehende Resonanz.

Sommerzeit (Daylight Saving Time, kurz DST) beginnt in den Vereinigten Staaten seit 2007 in den meisten US-Bundesstaaten und Territorien am zweiten Sonntag im März um zwei Uhr morgens und endet am ersten Sonntag im November um zwei Uhr morgens. Keine Sommerzeit gibt es in Hawaii, American Samoa, Guam, Puerto Rico, den Virgin Islands und im Staate Arizona (mit der Ausnahme der Navajo Nation Reservation, die auf Sommerzeit umstellt. Die innerhalb der Navajo Reservation gelegene Hopi Nation Reservation macht jedoch die Sommerzeit nicht mit). Damit hat Arizona im Sommer die gleiche Zeit wie Kalifornien.